Ihre Katze im Sommer sicher draußen lassen: Risiken und Lösungen
Im Sommer wollen Katzen nach draußen gehen. Mehr Gerüche, mehr Insekten, mehr Bewegung. Gleichzeitig ist der Sommer die Jahreszeit mit den meisten Tierarztbesuchen wegen Verkehrsunfällen, Hitzestress und Kampfverletzungen. Einfach die Tür zu öffnen ist also nicht die Lösung, nach der Sie suchen. Der Aufenthalt im Freien sollte möglich sein, aber unter Bedingungen, die den sommerlichen Risiken angemessen sind. In diesem Blog werden die tatsächlichen Gefahren aufgelistet und beschrieben, welche Lösungen wirklich helfen.
Was macht den Sommer anders?
Der Sommer birgt drei Risiken, die in anderen Jahreszeiten weniger stark ausgeprägt sind. Durch die Urlauber gibt es mehr Verkehr auf kleinen Straßen. Es gibt mehr Katzen im Freien, was zu Revierkämpfen führt. Und die Temperaturen selbst werden gefährlich, insbesondere für junge, alte oder langhaarige Katzen.
Konkrete Gefahren auf einen Blick
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Überhitzung: Katzen schwitzen nur über ihre Fußsohlen. Bei 30 Grad im Schatten kann eine Katze innerhalb einer Stunde in Hitzestress geraten.
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Zecken und Flöhe: Hochsaison ist von Mai bis September, und es besteht die Gefahr von Krankheiten wie Borreliose.
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Mähbalken und Freischneider: Bei kommunalen Mäharbeiten werden jedes Jahr Hunderte von Katzen verletzt.
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Gifte: Schneckenkorn und bestimmte Sommergewächse sind häufig in Gärten zu finden.
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Offene Fenster auf dem Boden: Gekippte Fenster sind eine berüchtigte Ursache für das Einklemmen von Katzen. Wählen Sie sichere Fenstergitter mit katzensicherem Netz.
Praktische Lösungen, die funktionieren
Kontrollierte Zeit im Freien
Die meisten Risiken verschwinden, wenn die Katze nicht mehr frei herumläuft, sondern sich in einem abgegrenzten Außengehege befindet. Ein Katzengehege oder ein überdachter Außenbereich bietet Ihrer Katze Sonne, Wind und Gerüche, ohne die Gefahren der Straße.
Schatten und Wasser, kein nachträglicher Gedanke
Ein Auslauf, der den ganzen Tag in der Sonne steht, ist kein Auslaufe, sondern ein Risikostandort. Sorgen Sie für mindestens 50 Prozent Schatten zwischen 11 und 17 Uhr, einen Wassernapf, der nicht umfallen kann, und einen kühlen Ruhebereich, z. B. eine Fliesenplattform oder eine Kühlmatte.
Zeit zum Rausgehen
Für Katzen, die sich noch (teilweise) im Freien aufhalten, gilt: Die frühen Morgenstunden und die späten Abende sind wesentlich sicherer als tagsüber. Dann ist es kühler, es gibt weniger Verkehr und weniger Mähaktivitäten.
Worauf sollten Sie achten?
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Belüftung in einem überdachten Auslaufe: Ein geschlossenes Dach sollte an mindestens zwei Seiten Öffnungen haben, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
- Suchen Sie nach Zecken: Streichen Sie täglich über den Hals, die Ohren und den Bauch. Die Entfernung eines Zeckenstichs innerhalb von 24 Stunden beugt den meisten Krankheiten vor.
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Trinkwasser an mehreren Stellen: Katzen trinken mehr, wenn es an verschiedenen Stellen Wasser gibt.
Wenn ein Katzengehege die sicherste Lösung ist
Für Katzen, die in einem belebten Viertel oder an einer Straße leben, ist es ein unnötiges Risiko, im Sommer frei herumzulaufen. Ein Katzengehege bietet die Freiheit, draußen zu sein, ohne die drei sommerlichen Gefahren: Verkehr, andere Katzen und Überhitzung aufgrund fehlender Schattenmöglichkeiten. Bei Petfort finden wir gemeinsam mit Ihnen heraus, welche Einrichtung zu Ihrem Garten und Ihrer Katze passt, wobei wir auf Schatten, Belüftung und die Wahl der Materialien für die heißen Monate achten.
Fazit
Freigang ist für Katzen kein Luxus, aber die sommerliche Freiheit sollte nicht zur Falle werden. Begrenzen Sie die Variablen, auf die Sie keinen Einfluss haben: Verkehr, Hitze und Vergiftungen. Geben Sie Ihrer Katze einen sicheren Ort, an dem sie sich auch an den heißesten Tagen draußen aufhalten kann.


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